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Lifestyle | 07.12.2019

Tolle Knolle

Egal ob Winter oder Sommer, Vitamine haben immer Saison. In den kühlen Monaten helfen uns Rote Beete, Sellerie und Co den körpereigenen Vitalstoffvorrat aufrechtzuerhalten. Ein Blick unter die Schalen und Panzer der Vitaminbomben verrät, was Wintergemüse dem Körper und unserer Gesundheit zu bieten hat.

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(Foto: Schutterstock)

Gerade in der kühlen Jahreszeit ist es wichtig, den Körper mit ausreichend Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen zu versorgen. Allerlei Kohlsorten, Rüben und Salate, Kürbis, Fenchel und Maronen machen es uns gar nicht so schwer, den Speicher zu füllen. Das winterliche Saisongemüse bringt mit jedem Löffel eine Portion Vitalstoffe mit sich.

Kraut und Rüben. Als Wintergemüse werden Sorten bezeichnet, die im späten Herbst oder Winter geerntet werden. Sie sind besonders reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Diese sorgen einerseits dafür, dass die Gewächse auch bei sinkenden Temperaturen widerstandsfähig bleiben. Andererseits dienen sie uns als schmackhaftes Gesundheitsbackup. Neben zahlreichen Kohlsorten vom Rosenkohl bis zum Wirsing zählen Rüben und Wurzelgemüse wie Rote Beete, Topinambur und Schwarzwurzel genauso zum Saisongemüse wie Wintersalate, beispielsweise Feldsalat oder Chichorée, und Kürbis, Lauch, Fenchel oder Esskastanien. Alle verfügen nicht nur über ausgezeichneten Geschmack und einen hohen Nährstoffgehalt, sondern sind auch äußerst arm an Kalorien.

 

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(Foto: Schutterstock)

Kohl. Kohlgemüsesorten sind wahre Vitaminbomben. Eine Portion Rotkohl enthält beispielsweise doppelt so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte, schon 100 Gramm des Wintergemüses decken den Tagesbedarf. Hinzu kommt ein guter Schwung an Vitamin K und Kalium, welcher sich positiv auf Knochengerüst und Blutgerinnung auswirkt. Außerdem hilft das rote Kraut bei der Regulierung des Cholesterinspiegels.

Rote Beete. Folsäure und Eisen sowie die Vitamine A, B und C hält Rote Beete für uns bereit. Damit unterstützt die tiefrote Rübe nicht nur die Blutbildung. Mit einer Vielfalt an Mineralien und wertvollen Pflanzenstoffen reduziert sie auch das Risiko für Herzkrankheiten, senkt den Blutdruck und kann zur Krebs-
prävention eingesetzt werden.

 

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(Foto: Schutterstock)

Chicorée. Die weißlich-grünen Spitzen des Chicorées bergen ebenfalls zahlreiche Wirkstoffe, die der Gesundheit zugutekommen. Das leicht bittere Blattgemüse regt Bauchspeicheldrüse und Gallenblase an. Daneben wird ihm eine schmerzstillende und blutdrucksenkende Wirkung zugeschrieben. Aufgrund seines Insulingehalts kann er außerdem helfen, Darmerkrankungen vorzubeugen. Dank seiner harntreibenden Wirkung ist Chicorée zudem insbesondere für Rheumatiker empfehlenswert.

Maronen. Edelkastanien zählen zu den Nüssen, verfügen dabei aber über die Besonderheit, dass ihr Fettanteil unter zwei Prozent liegt. Walnüsse enthalten vergleichsweise um die 70 Prozent. Aber nicht nur diese Eigenschaft, auch die vorhandenen Ballaststoffe, Folsäure und Vitamine A, C und der B-Gruppe machen Maronen zu Gesundheitslieblingen. Ihre Inhaltsstoffe können für besseren Schlaf sorgen, den Blutdruck stabilisieren und krampflösend wirken.

 

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(Foto: Schutterstock)

Fenchel. In Form von Tee zählt Fenchel zu den gesunden Klassikern, aber auch das Gemüse strotzt nur so vor Vitalstoffen. Mithilfe von Vitaminen und Nährstoffen sorgt die Knolle dafür, dass Gifte und Fette im Darm gebunden werden. Neben den entgiftenden Effekten begünstigen sie auch die Senkung von Cholesterin und Blutfett.

Schwarzwurzel. Dass die Schwarzwurzel zu den weniger verbreiteten Sorten an Wintergemüse zählt, lässt sich keinesfalls mit einem geringen Vitalstoffgehalt begründen. Der Cholingehalt der weißen Wurzel etwa unterstützt die Entgiftungsarbeit der Leber. Weiterhin wirken ihre Inhaltsstoffe positiv auf Blutbildung, Immun- und Herz-Kreislaufsystem, beugen Osteoporose vor und können die Gehirntätigkeit ankurbeln.

Bunter Mix. Bei so viel Auswahl an gesundem Wintergemüse sollte auch für jeden Geschmack etwas dabei sein. Da die Wurzeln und Kohlköpfe größtenteils regional beheimatet sind, kommt ihnen eine geringere Schadstoffbelastung zu und sie können als weitaus umweltfreundlichere Variante zu importierten Produkten betrachtet werden. Somit ran an die tollen Knollen!