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Lifestyle | 11.03.2020

Mehr Mut, neue Wege zu gehen

Nachhaltigkeit muss keinen Verzicht bedeuten, sondern kann ein Mehr an Möglichkeiten und bessere Lebensbedingungen mit sich bringen. Doch dafür gilt es, aktiv zu werden.

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Das Thema Nachhaltigkeit hat sich in der öffentlichen Diskussion zum Dauerbrenner gemausert. Veganismus und Upcycling haben sich von einer Nischenerscheinung zu Alltagstrends entwickelt, und Millionen Schülerinnen und Schüler sind auf die Fridays-for-Future-Welle aufgesprungen. Gleichzeitig berichten die Medien von gescheiterten Klimaabkommen, weiter und weiter steigenden CO2-Werten, Müllbergen und neuen Temperaturrekorden. In manchen Kreisen macht sich wiederum der Glaube an eine Nichtexistenz des Klimawandels breit.
Worauf es beim Thema Nachhaltigkeit wirklich ankommt, rückt in der Debatte häufig in den Hintergrund. Wir haben beim Österreichischen Rat für Nachhaltige Entwicklung nachgefragt und Beispiele gesammelt, die zeigen, mit welchen Maßnahmen sich Unternehmen zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bekennen und was man persönlich tun kann.

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Perspektivenwechsel. Umweltfreundlich, bio und nachhaltig ist hipp. Die grüne Lebenseinstellung hat ihren alternativen Öko-Hippie-Kokon abgelegt und ist zumindest bei der jüngeren Generation in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Junge Menschen setzen oft auf öffentliche Verkehrsmittel, besitzen kein Auto mehr und teilen oder tauschen Besitztümer über das Internet anstatt ständig neu zu kaufen. In dieser Herangehensweise zeigt sich ein Grundgedanke, den Prof. Dr. René Schmidpeter, internationaler Nachhaltigkeitsexperte und Mitglied beim Nachhaltigkeitsrat für essenziell hält „Nachhaltigkeit bedeutet keinen Verzicht, sondern ganz im Gegenteil ein Mehr an Möglichkeiten und bessere Lebensbedingungen für uns alle.“ Dabei sieht der internationale Nachhaltigkeitsexperte sowohl die gegenwärtige als auch die zukünftige Bevölkerung in der Pflicht: „Es reicht nicht, der nächsten Generation die gleichen Möglichkeiten zu hinterlassen, sondern es gilt, für die jetzige sowie die nachfolgenden Generationen aktiv bessere Bedingungen zu schaffen.“

Notwendigkeit. In den vergangenen Jahren hat das Thema Nachhaltigkeit bereits deutlich an Dynamik gewonnen. Obwohl auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Seite insgesamt sehr unterschiedliche Perspektiven vertreten werden, wird eine nachhaltig orientierte Einstellung immer mehr als positiver Faktor für eine wirtschaftliche Entwicklung wahrgenommen. Doch nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch hinsichtlich der Zukunft im Allgemeinen kommt dem Thema Nachhaltigkeit wesentliche Bedeutung zu. Wenn hier kein gesellschaftlicher Konsens gefunden werde, stehe dem Nachhaltigkeitsrat zufolge die weitere Entwicklung unserer Zivilisation auf dem Spiel.

Zukunftschancen. Momentan wird vor allem bei der Energiegewinnung und im Bereich neue Mobilität auf Nachhaltigkeit gesetzt. Daneben erkennt die Finanzbranche zunehmend die Chancen grüner Geldanlagen, und im Immobilienbereich werden intensiv notwendige Veränderungen diskutiert, mithilfe derer insbesondere in urbanen Räumen nachhaltiger Wohnraum geschaffen werden kann.
In den kommenden Jahren wird das Thema nicht zuletzt bei der Lebensmittelproduktion und -verteilung an Relevanz gewinnen, denn hier braucht es neue Möglichkeiten, um zukünftig rund zehn Milliarden Menschen ernähren zu können. Allerdings stünden heute noch fast alle Branchen am Anfang einer weitreichenden Transformation hin zu nachhaltigen Konzepten, warnt der Rat.

Wertewandel. Während sich in den Medien aktuell spezielle Themen wie Verpackungsmüll und Fernflüge als Umweltsünden hervortun, betont der Rat, dass es wenig Sinn mache, einzelne Branchen an den Pranger zu stellen. Vielmehr brauche es ein umfassendes Umdenken in allen Branchen. So bezeichnet auch Dr. Markus Bürger, Generalsekretär des Nachhaltigkeitsrats die Unternehmen als „wesentliche Treiber nachhaltiger Entwicklung“. Zudem würden diese in Zukunft mehr und mehr an ihrem positiven Impact für die Gesellschaft gemessen – ungeachtet davon, welchem Industriezweig sie angehörten.

Grünanlage. Ein Faktor, der in der öffentlichen Nachhaltigkeitsdebatte eher im Hintergrund bleibt, tatsächlich aber schwerwiegenden Einfluss nimmt – negativ wie positiv –, liegt im Anlagebereich. Laut Schmidpeter sei es entscheidend, in welche Geschäftsmodelle man investiere bzw. seine Ersparnisse einbringe. Hier werde direkter Einfluss auf die Produkte und Dienstleistungen der Zukunft genommen.

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Kreislauf. Die Geldanlage in nachhaltige Angebote bietet eine Möglichkeit, um persönlich einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen. Des Weiteren empfiehlt sich ein bewusster Ressourcenumgang, um den positiven Impact persönlich zu steigern. Marina Luggauer, stellvertretende Generalsekretärin des Nachhaltigkeitsrates und Nachhaltigkeitsmanagerin, spricht hier die Aspekte Konsum und Recycling an: „Es ist wichtig, nicht nur im Moment der Konsumation zu denken, sondern auch weiter. Wie und wo kann ich beispielsweise Verpackungen richtig entsorgen? Was gehört zur Kunststoffsammlung, zum Altglas, zum Metall usw.?“ Die Sammelinfrastruktur und Recyclingquote für Verpackungsmüll in Österreich zähle europaweit zu den besten. Richtig entsorgt sei das Material eine wertvolle Ressource – und nur dann eine Umweltsünde, wenn es unsachgemäß entsorgt würde. „Es ist wichtig, in Kreisläufen zu denken und richtig zu handeln“, unterstreicht Luggauer.

Abschalten. Bezüglich des Ressourcenverbrauchs lassen sich auch im eigenen Haushalt einfache Maßnahmen realisieren, um den Alltag etwas grüner zu gestalten. Die Innsbrucker Kommunalbetriebe empfehlen an erster Stelle, bei Neuanschaffungen auf Energiespargeräte zu setzen. So seien auch moderne LED-Leuchten herkömmlichen Glühbirnen vorzuziehen. Platz Nummer eins unter den Energiefressern nehmen nach wie vor veraltete Heizungspumpen ein, die ebenfalls durch effizientere ersetzt werden sollten. Daneben könnten Geräte wie Fernseher und Computer, die auch im Off-Modus noch Strom verbrauchen,
mithilfe einer Steckerleiste mit Kippschaltern vollständig vom Netz getrennt werden. Weiter sollten die Geräte während der Nutzungspausen vollständig heruntergefahren und nicht in den Ruhezustand versetzt werden. Diese leicht umzusetzenden Vorkehrungen können sich im Endeffekt sogar doppelt lohnen, denn sie sparen nicht nur Energie, sondern auch Geld.

Wechselstrom. In puncto Stromkosten kann sich zusätzlich auch der Wechsel zu einem alternativen Anbieter auszahlen. Seit 2001 ist es jedem Haushalt möglich, seinen Energieanbieter frei zu wählen. Der Informationsdschungel stellt hier eine gewisse Hürde dar. Abhilfe schaffen Online-Vergleichsportale wie der Energiekosten-Rechner der Post. „Seit 2016 kann man in den Filialen mithilfe des speziell geschulten Personals schnell und einfach einen Tarifvergleich durchführen lassen. Die Post fungiert dabei als objektiver Vermittler und übernimmt kostenlos den gesamten Anbieterwechsel“, erklärt Pressesprecher Michael Homola.

Gelb ist grün. Auch im Alltagsgeschäft sieht sich die Post beim Umwelt- und Klimaschutz in der Verantwortung und setzt sich seit Jahren erfolgreich für Nachhaltigkeit ein. „Unter anderem garantiert die Post seit 2011 eine CO2-neutrale Zustellung in ganz Österreich, ohne dass für den Kunden, die Kundin zusätzliche Kosten entstehen“, so Homola. Weiterhin würden Effizienzsteigerungen in den Kernprozessen angestrebt und verstärkt alternative Technologien genutzt.
„Wir beziehen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen und haben mit 1.750 Fahrzeugen die größte E-Flotte Österreichs, die laufend ausgebaut wird“, ergänzt Homola. Nicht vermeidbare CO2-Emissionen sollen schließlich durch den Kauf von nationalen und internationalen CO2-Zertifikaten kompensiert werden.

Grenzenlos. CO2 und andere Probleme kennen keine Grenzen. So ist ein entscheidender Aspekt der Debatte, Nachhaltigkeit als globale Herausforderung zu betrachten. Auch die Kleidungsindustrie muss sich ihrer Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit mehr und mehr stellen. „Nachhaltigkeit hat bei C&A einen sehr hohen Stellenwert, denn wir wollen, dass unsere Kundinnen und Kunden jeden Tag gut aussehen und sich gut fühlen – ohne die Lebensqualität derer zu beeinträchtigen, die unsere Kleidung herstellen, oder dem Planeten, den wir bewohnen, zu schaden“, betont etwa Norbert W. Scheele, Director of Country C&A Österreich und CEE. „Unsere Kundinnen und Kunden sollen uns vertrauen, dass wir das Richtige tun und sie beim Einkauf nicht zwischen nachhaltig und nicht nachhaltig produzierter Kleidung wählen müssen“, erklärt Scheele.

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Die Folgen von Umweltverschmutzung und Überkonsum entpuppen sich erst nach und nach zu weitreichenden Problemen für Mensch und Natur. Dabei kommt dem Thema Nachhaltigkeit mehr Brisanz denn je zu. (c) Shutterstock

Hoher Stellenwert. Dass das Thema Nachhaltigkeit in der Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert hat und einzelne Branchen darauf reagieren müssen, steht außer Frage. Auch für Scheele: „Der Stellenwert von Nachhaltigkeit bzw. nachhaltiger Kleidung steigt stetig. Unsere Kundinnen und Kunden legen immer mehr Wert darauf, Kleidung aus nachhaltigeren Materialien wie beispielsweise Bio-Baumwolle zu kaufen bzw. zu tragen.“

Vorreiterrolle. Umso wichtiger sind konkrete Maßnahmen, um den Wünschen der Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. „C&A engagiert sich für nachhaltige und recycelte Faserquellen und ist Vorreiter für neue Produkte aus der Kreislaufmode (C2C – Cradle to Cradle). C&A sorgt dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Lieferkette mit Würde und Respekt behandelt werden“, betont Scheele. Um die Vision von Mode, die einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet, umzusetzen, konzentriere sich C&A dabei auf die Bereiche, die wesentlich seien und mit denen die größte Wirkung erzielt werden könne – mit den Produkten, der Lieferkette und dem Leben der Menschen, erklärt Scheele.

Wear the change. Auch das neue Label #wear the change soll dem Nachhaltigkeitsgedanken gerecht werden. „Durch unser Label #wear the change an unseren Produkten und Kampagnen finden unsere Kundinnen und Kunden noch schneller Outfits, bei denen die Materialien und die Herstellungsweise nachhaltiger sind als bei herkömmlichen Textilien, die dieses Label nicht haben“, sagt Scheele.

Recycling-Programm. Auch in Zukunft wolle man mit konkreten Maßnahmen aufhorchen. „Wir starten in Österreich im Laufe des März mit unserem ‚We take it back‘-Programm. An dem Recycling-Programm nehmen rund 70 Prozent der österreichischen C&A-Filialen teil. Unsere Kundinnen und Kunden können ihre alte Kleidung und Schuhe in unsere Filialen bringen und ihnen so ein zweites Leben schenken“, freut sich Scheele auf das Projekt. „Für die Kleidung, die Kundinnen und Kunden nicht mehr tragen möchten, erhalten sie für jede zurückgebrachte Tasche mit alter Kleidung einen 15-Prozent-Gutschein – maximal zwei Gutscheine pro Tag –, der auf ein Lieblingsstück ihrer Wahl eingelöst werden kann“, erläutert Scheele.

Fahrt aufnehmen. Aber nicht nur die Kleidungsindustrie setzt mehr und mehr auf das Thema Nachhaltigkeit. Klima-freundliche Mobilität ist aus der Debatte ebenfalls nicht mehr wegzudenken. Das weiß auch Michaela Huber, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG: „Österreich produziert jedes Jahr 82 Millionen Tonnen CO2. Der Verkehrssektor ist einer der Hauptverursacher von CO2 in Österreich – und das mit steigender Tendenz. Die gute Nachricht ist, dass im Verkehrssektor auch der Schlüssel zur Lösung liegt: nämlich bei der Bahn und dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs.“ Nachhaltigkeit ist für die ÖBB nicht nur ein Wort – „es ist gelebte Realität“, betont Huber. „Tagtäglich sind über 4.000 Züge im Personenverkehr unterwegs – nachhaltig und effizient.
Wir sind das größte Klimaschutzunternehmen Österreichs. Bahn fahren ist 15 Mal klimafreundlicher als die Fahrt mit einem durchschnittlichen PKW und erspart der Umwelt in Österreich jährlich etwa 3,5 Millionen Tonnen CO2“, erklärt die Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG.

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Am Puls der Zeit. Wichtig sei laut Huber, deutliche Zeichen zu setzen, um das Klima zu schonen und den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen: „Elektromobilität ist für uns nicht neu – wir fahren seit 100 Jahren elektrisch und seit letztem Jahr sogar mit 100 Prozent grünem Bahnstrom. Wir gehen nun noch einen Schritt weiter: Unsere Bahnhöfe, Büros, Werkstätten und Containerkräne werden alle mit 100 Prozent Grünstrom versorgt. Wir verschließen uns bei der Tradition nicht vor Innovationen und testen alternative Antriebe – mit Strom und Wasserstoff – für Schiene und Straße.“ Auch wenn das Thema Nachhaltigkeit zunehmend präsent ist und die Fahrgastzahlen für sich sprechen würden, müsse die ÖBB laut Huber „als umfassender, zuverlässiger und sicherer Mobilitätsanbieter punkten“. Nachhaltigkeit sei noch nicht das vorrangige Motiv, um den öffentlichen Verkehr zu nutzen. „Ein wichtiges Thema für uns ist das Schließen der sogenannten ‚letzten Meile‘. Mit unserem Carsharing-Service „Rail & Drive“ stehen unseren Kundinnen und Kunden nun an vielen Bahnhöfen Autos für den Weg vom Bahnhof zum Termin und zurück zur Verfügung“, erklärt die Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG.

Zug statt Flug. Gerade in Sachen Urlaubsplanung spielt der Klimaschutz bei vielen eine immer größere Rolle. Flugreisen werden immer öfter durch Zugreisen ersetzt. Attraktive Angebote und gute Erreichbarkeiten von Urlaubsdestinationen machen es möglich. „Bei der Wahl des Verkehrsmittels für den Urlaub ist vor allem die jüngere Generation auf der Suche nach nachhaltigen und umweltschonenden Alternativen, die gleichzeitig den Geldbeutel schonen und Flexibilität bieten“, bestätigt Huber.
„Ich denke, dieser Trend wird sich fortsetzen, denn in puncto Klimaschutz ist es nicht fünf vor zwölf, es ist mindestens zwölf – und wir alle können einen Beitrag leisten. Gerade in der heutigen Zeit soll Urlaub ja vor allem eines: entschleunigen, entspannen und zum Abschalten einladen. Nimmt man den Zug, um zum Urlaubsziel zu gelangen, fängt das bereits bei der Anreise an“, ist die Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG Michaela Huber überzeugt.

Zukunftsmusik. Auch wenn sich das Zugfahren immer größerer Beliebtheit erfreut, sei die ÖBB weiterhin gefordert, Kundinnen und Kunden zu gewinnen, betont Huber: „In Zukunft werden wir – gerade im ländlichen Raum – mit Mobilitätshubs eine Drehscheibe für Mobilität in unterschiedlichsten Ausformungen schaffen: Bahn, Bus, Sammeltaxis, Car-Sharing, E-Mobilität, Fahrrad- und E-Scooter-Verleih und vieles mehr sollen sinnvoll vernetzt werden.“ Man müsse es den Kundinnen und Kunden so leicht wie möglich machen, die gewünschte Reise zu finden, zu buchen und sofort zu bezahlen, ist sich die Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG sicher.

Smarte Lösungen. „Dazu muss der öffentliche Verkehr einfach zugänglich und flexibel nutzbar sein. Unsere Kundinnen und Kunden wollen nicht mehr ausschließlich eine einzelne Zugverbindung von Bahnhof zu Bahnhof, sondern Komplettpakete für den öffentlichen Verkehr. Wir arbeiten an smarten digitalen Lösungen, um unseren Fahrgästen dieses Angebot zu bieten und den Zugang zum öffentlichen Verkehr zu erleichtern“, erklärt Huber.

Mut. Die Digitalisierung, aber auch die Biochemie und die Nanotechnologie bieten dem Nachhaltigkeitsrat zufolge Potenziale, um die Welt grundlegend zu verändern. Vor allem zwei Aspekte ebnen den Weg in eine nachhaltige Zukunft: einerseits mehr Mut, neue Wege zu gehen, und andererseits gemeinsam die Gegenwart von der Zukunft aus zu denken.