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Lifestyle | 18.11.2019

Die 4 schönsten Städte Südtirols

Natürliche Idylle, beeindruckende Landschaften sowie regionale Köstlichkeiten: Viele kleine Dinge machen Südtirols Städte zu etwas Besonderem. Wer dem Alltag entfliehen sowie eins mit der Natur werden möchte, sollte Südtirol erkunden. Der nachfolgende Beitrag zeigt die sehenswertesten Städte der beliebten Urlaubsregion – und hilft dabei, das ganze Jahr über das für sich perfekte Erholungsziel zu finden.

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Studien zufolge ist Südtirol die italienische Region mit der höchsten Lebensqualität. © Pixabay.com/kordi_vahle (CC0 Creative Commons)

Kurstadt Meran – Ort für Weinliebhaber und Genießer

Im Frühling lohnt sich ein Trip in die nördliche Region Italiens allemal. Denn dann erblühen überall die schönsten Pflanzen. Viele bunte Farben dominieren und laden die Reisenden zu Naturspaziergängen im Süden ein. In etlichen Südtiroler Städten hält der Frühling früher als anderswo Einzug. Wer in Bozen oder Meran Urlaub macht, darf sich teilweise schon ab März über frühsommerliche Temperaturen freuen. Temperaturen um die 20 Grad laden zu Aufenthalten im Freien ein, während andere Regionen noch im Winterland stecken.

Eine der sehenswerten, früh aus dem Winterschlaf erwachenden Städte heißt Meran. Ihre Geschichte weist eine spektakuläre Vergangenheit auf: Einst, im 13. Und 14. Jahrhundert, war sie die privilegierte und mächtige Hauptstadt Tirols. Nach der Machtübernahme der Habsburger verschwand Meran eine ganze Weile wieder in der Bedeutungslosigkeit. Dies änderte sich endlich im 19. Jahrhundert: Viele Menschen nutzen die Vorzüge des milden Klimas als Kurort. Bald darauf folgten andere Vergnügungsstätten und 2005 eine Thermenanlage. Heute nimmt die Stadt sogar eine Spitzenposition als beliebtes Urlaubszielder Südtiroler Region ein. Das mediterrane Ambiente, gepaart mit hochalpinen Bergen übt eine charmante Anziehungskraftaus. Nicht umsonst verzeichnet die Umgebung Merans die besten Hotels in Südtirol. Romantiker, Wellness-Urlauber oder auch Geschichtsinteressierte aus ganz Europa kehren zum Sightseeing und Entspannen in die Stadt ein.

Das ganzjährig warme Klima animiert in Meran dazu, Gärten und Promenaden zu erkunden. Keinesfalls sollten Besucher am schönen Kurhaus-Jugendstilbau vorbeigehen. Hier befindet sich auch die Therme Meran, die erholsame Wellness-Aufenthaltegarantiert. 25 unterschiedliche Pools sowie diverse Saunen versprechen eine Auszeit vom Alltag. Wem anschließend der Sinn nach einer besonderen Abkühlung steht, der wagt sich in den Schneeraum. Überregional bekannt macht die Therme zudem das bei Behandlungen eingesetzte „Weiße Gold“. Hierbei handelt es sich um zwei regionale Produkte – Edelweiss und Marmor. Gäste genießen den Marmor fein gemahlen als Wellness-Peeling.

Floraler Kurzurlaub, wo Sissi zu vergangener Zeit lustwandelte? Wenn es um die schönsten Sehenswürdigkeiten Merans geht, darf das Schloss Trauttmannsdorf nicht fehlen. Als architektonisches Kleinod gilt es nicht umsonst als Wahrzeichen der Stadt. Einst vom gleichnamigen Grafen auf einer Burganlage errichtet, sind insbesondere die umliegenden mediterranen Pflanzen von prächtiger Schönheit. Bis heute haben die mehr als 80 Gartenlandschaften nichts von ihrer Faszination verloren. Um auf Sissi zurückzukommen – sie hielt sich zeitlebens gern im Schloss auf. Darauf hoffend, dem höfischen Alltag entkommen zu können.

Wie selbstverständlich erwacht beim Besuch in Meran die Lust aufs Wandern und Bergsteigen. Bei einer Wandertour auf Höhenweg lassen sich beispielsweise die wundervollen Spronser Seen kennenlernen. Ein perfekter Platz, um die herrliche landschaftliche Aussicht zu genießen. Auch passionierte Radfahrer fühlen sich in Meran wie Zuhause. Sie erkunden den spannenden alten Bauernhof Schnalshuber sowie die umliegenden Weinberge.

Kulturstadt Bozen mit mittelalterlichem Stadtzentrum

Auch in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen gibt es viel zu entdecken. Hier vermischt sich die österreichische Bodenständigkeit mit italienischer Lebensfreude. Der Markt in der Altstadt weiß mit etlichen Spezialitäten wie Bergbauernprodukten aufzuwarten. Dazu gehört auch das beliebte Schüttelbrot, welches ortsansässige Bauern erfunden haben. In italienischer Manier lässt sich hingegen ein Latte Macchiato im Café genießen. Wer Hunger hat, sollte beherzt zu einer nach originalem Erfolgsrezept hergestellten Bruschetta greifen.

Gleichwohl versteht sich Bozen auch als kulturelles Zentrum Südtirols. Wer unzählige Museen erkunden möchte, ist hier genau richtig. Als kulturelle Hauptattraktion der Stadt gilt das Archäologie-Museum mit den mehr als 5300 Jahre alten Überresten von „Ötzi“. Der gut gekühlte „Mann aus dem Eis“ lässt sich in der ersten Etage im abgedunkelten Raum besichtigen. Ebenfalls haben sich die Arkaden der Laubengasse zu einem Stück Stadtgeschichte gemausert. Einst galt Bozen als wichtige Verbindungsstraßezwischen Mittel- und Südeuropa. Heute gelten die Bozner Lauben als pulsierendes Herzstück der Stadt voller interessanter Einkaufsmöglichkeiten.

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Bozen bietet seinen Urlaubern ein einzigartiges Panorama. © Pixabay.com/timothyjosephthomas (CC0 Creative Commons)

Bischofsstadt Brixen

Inmitten einer weiten Talmulde erstreckt sich die mittelalterliche Stadt Brixen. Als Mittelpunkt des Eisacktals beglückt sie Einreisende mit einem reichen kulturellen Angebot sowie unvergleichlichen mittelalterlichen Bauten. Sehenswert sind die kleinen Gassen, in denen sich noch traditionelle Geschäfte erhalten haben. Ebenso urige Gasthäuser, welche mit bodenständiger Tiroler Hausmannskost aufwarten. Zum alljährlichen, sommerlichen Highlight ertönen in den Straßen und Gassen jazzige und rockige Klänge. Beim beliebten Musikfestival „Brixner Sommeremotionen“ kommen Einheimische aller Altersgruppen schließlich zum gemeinsamen Feiern zusammen.

In der Umgebung wartet die Natur auf Entdeckungslustige. Zwischen Talradwegen und Rebhängen ziehen sich etliche Jogging- und Spazierwege entlang. Wer wandern möchte, kann das Kloster Neustift als Ausgangspunkt auserkoren. Von dort aus führt der Wanderweg beispielsweise bis nach Spiluck oder Schalders. Der Brixner Talkessel offenbart eine grandiose Aussicht auf die emporragenden Dolomiten.

Sterzing – idyllisches Wander- und Erholungsgebiet

Ein besonderer Zauber aus mittelalterlichen Erkern, Treppengiebeln und einem 46 Meter hohen Turm umgibt das historische Zentrum Sterzings. Der große Teil der sehenswerten, bunten Häuser entstammt der Blütezeit des 15. Jahrhunderts. Wer einen Rundgang durch die Stadt anstrebt, sollte sich den Zwölferturm anschauen. Seinen Namen brachte ihm die täglich zum Mittag läutende Glocke ein. Gleichzeitig besticht die Stadt mit einer Fülle an Freizeitangeboten: Für Kulturinteressierte lohnt sich ein Besuch im Stadttheater. Bei unerträglicher Hitze sorgt ein Freibad für wohltuende Abkühlung. Anhänger des Golfsportsschieben auf dem 7-Loch-Golfplatz alles, außer einer ruhigen Kugel. Wellness-Interessierte können sich im zur Gemeinde zugehörigen Wiesen in der Kneipp-Anlage der Kneipp´schen Lehre unterweisen.

Damit nicht genug: Wintersportler erfreuen sich an den umliegenden Loipen und Pisten der Umgebung. Für hochalpine Sportler bieten die Zillertaler Alpen einfache wie anspruchsvolle Pisten. Da gesundes Training nur gemeinsam mit regenerierenden Pausen funktioniert, lässt sich in den bewirtschafteten Berghütten eine geruhsame Rast einlegen.