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Lifestyle | 24.06.2020

Kaufratgeber zum Damenrad - von Rahmengröße bis Modell

In Zeiten der Corona-Pandemie hat der Urlaub in der Heimat eine ganz neue Bedeutung erlangt. Freie Zeit im Inland zu verbringen, hat an Beliebtheit gewonnen und dürfte in der Ferienzeit für viele eine attraktive Alternative zur Auslandsreise darstellen. Neben dem Wandern ist das Radfahren eine gefragte Aktivität. Doch worauf sollte die Damenwelt bei der Anschaffung eines Drahtesels achten? Wichtige Fakten hier zusammengefasst.

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Die Rahmengröße ermitteln

 

Zwischen Männer- und Damenrädern gibt es einige markante Unterschiede. Darunter der Rahmen. Das Oberrohr ist bei Fahrrädern für Frauen abgewinkelt und erlaubt einen tieferen Einstieg. Zudem ist der Abstand zwischen Sitzrohr und dem Steuerrohr kürzer als bei einem Herrenrad. Das wirkt sich auf Lenkwinkel und Radstand aus. Aufgrund des filigraneren Körperbaus der Frau sind Rahmen, Griffe und Lenker generell kleiner konzipiert. Das ermöglicht ergonomisches Sitzen auf dem Rad und erfordert gegenüber dem Männerrad einen geringeren Kraftaufwand beim Fahren.

 

Die Bestimmung der bedarfsgerechten Rahmengröße ist elementar, um Rückenschmerzen, Verspannungen der Muskulatur und dauerhaften Haltungsschäden vorzubeugen. Die Schrittlänge ist dabei ausschlaggebend. Hilfestellungen zur Berechnung der Rahmengröße in Zentimeter hat der Fahrradfachhandel unter www.bikester.at in einem Ratgeber zum Damenrad thematisiert: „Die Schrittlänge ist der Abstand zwischen der Fußsohle und dem Hüftansatz. In der Bekleidungsindustrie wird dieser auch als Innenbeinlänge bezeichnet.“

 

Die Formel zur Berechnung der Rahmengröße (cm) lautet: Schrittlänge (in cm) x 0,66

 

Modelle für jeden Bedarf

 

Steht die Größe fest, gilt es ein geeignetes Fahrradmodell zu finden. Wird das Rad größtenteils in der Stadt genutzt, ist ein City-Fahrrad die ideale Lösung. Diese bieten eine Ausrüstung, die der Fahrradverordnung gerecht wird und für den Straßenverkehr zugelassen ist. Unter anderem verfügen Sie über:

 

  • 2 unabhängige Bremsen
  • Rückstrahler an Pedalen oder Pedalkurbeln
  • Rückstrahler nach vorne und hinten
  • seitliche Rückstrahler oder reflektierende Reifen
  • Glocke / Hupe

 

Weitere Informationen hierzu unter www.bmk.gv.at, der Internetpräsenz des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie. City-Bikes sind außerdem gut gefedert und häufig mit Gepäckträger zum Platzieren von Körben ausgerüstet.

 

Trekkingräder für den Aktivurlaub

 

Sind im Urlaub längere Touren geplant, ist ein Trekking-Fahrrad die bessere Wahl. Damit es auf rauen Strecken nicht unangenehm wird, sind diese Modelle mit Federgabel ausgestattet. Wichtig sind pannensichere Reifen, ein bequemer Sattel für das Radeln über mehrere Stunden und Platz für Gepäck.

 

Cross- und Mountainbikes für jede Menge Action

 

Anders als vollausgestattete Trekkingräder ist das Crossrad mit einer weniger umfassenden Ausrüstung gesegnet. Als Mix aus sportlichem Mountainbike und Rennrad ist es relativ leicht, mit breiten Reifen bestückt und gut für unbefestigte Wege. Für den Straßenverkehr sind diese Räder meistens nicht vorgesehen.

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Für perfekten Fahrspaß im Gelände ist das Mountainbike bekannt. Hier sparen Hersteller an unnötigen Extras, um das Gewicht zu senken und die Handhabung zu verbessern. Komfort bringen Federgabel, ein angepasstes Federrohr und Diamantrahmen. Die Damen haben die Wahl zwischen Fully und Hardtail:

 

  • Fully: Diese Mountainbikes weisen eine Vollfederung auf und eignen sich hervorragend für alpine Trails. Für Downhill-Vorhaben über verblockte Steinfelder sind sie vorteilhaft.
  • Hardtail: Hier ist das Heck nicht gefedert, wodurch die Räder leichter sind, schneller in Ebenen und vorteilhaft bei Uphill-Strecken.

 

Das Rennrad bringt maximalen Speed

 

Geht es hauptsächlich um Tempo, ist der Kauf eines Rennrads für Damen empfehlenswert. Diese Räder sind super leicht, auf den weiblichen Körper abgestimmt und für das Fahren auf Asphalt gebaut.

 

E-Bikes für maximalen Komfort

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Sämtliche hier vorgestellten Fahrradvarianten lassen sich in einer E-Bike-Version beschaffen. Die motorisierten Alternativen versprechen zusätzlich Komfort, sind aber auch wartungsintensiver, schwerer und deutlich teurer. Wichtige Kaufkriterien sind übersichtliche Bedienelemente, ein schnell abnehmbarer und hochwertiger Akku sowie eine Garantie auf die Batterie. Letztere sollte mindestens zwei Jahre betragen. Als besonders langlebig und robust gegenüber niedrigen Temperaturen gelten Lithium-Ionen-Akkus.

 

Wichtig bei der Investition in ein E-Bike: Aufgrund der Unterstützung durch den Motor wird sich das Fahrverhalten ändern. Deshalb ist es ratsam weiterzudenken und nicht an den bisherigen Gewohnheiten festzuhalten. Mit E-Bike lassen sich Berge leichter bezwingen, längere Touren fahren und deutlich mehr Kilometer schaffen. Federung, Antrieb und Stauraum sollten dem entsprechen.

 

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Bilder 1-3 Quelle „AJEL“ / „Antranias“ / „WaldNob“ / pixabay.com